Panama 5: Abschließende Eindrücke

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Panama 5: Abschließende Eindrücke

Von Ingo Richter

Panama fand ich ziemlich beeindruckend, doch leider kann ich all die neuen Eindrücke nicht so beschreiben, wie sie es verdient hätten. Und mittlerweile ist auch fast ein Jahr vergangen und der erste Eindruck sowieso verblasst.

Das ist der fünfte Teil einer Reihe über meine kurze Reise nach Panama im März 2014. Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4

Kind auf dem Arm
Auch Kinder schauen skeptisch

Da wären zum Beispiel die Menschen, die Panameos. Die sind erst einmal kleiner als wir. Das musste ich auch feststellen als ich auf der Suche nach Flip Flops war und sich kaum etwas über Schuhgröße 42 finden ließ. Wir hatten ansonsten eher wenig direkten Kontakt mit Panameos und erfuhren nur durch unsere Betreuer vor Ort etwas über sie. Die Menschen in Panama sind einfach, aber ehrlich. Meine Freundin würde sie als dropsig beschreiben.

Junge spielt mit GameBoy
Junge spielt unter einer Markttheke mit seinem Game Boy

Die Bildung der breiten Bevölkerungsschicht ist in Panama nicht besonders gut. Nach der Schule ist meist schon Schluss. Die meisten Panameos gehen einfachen Berufen wie Automechaniker und Elektriker nach und haben diese nicht im Rahmen einer Ausbildung gelernt, wie es in Deutschland üblich ist. Man beschließt etwas zu tun und sucht sich jemand, der einem das mehr oder weniger beibringt. Und irgendwann kann man es, oder auch nicht so richtig. Läuft irgendwie.
Dementsprechend ist die Armut besonders außerhalb der Großstädte hoch, was man deutlich an den Häusern sehen kann. Wir schauten uns mal eine kleine Siedlung näher an, die sich direkt am Strand und quasi im Schatten einer Hotelanlage befand. Da trafen zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinander. Nach und nach werden die Strandgrundstücke verkauft und die Bevölkerung von dort vertrieben. Alles für den Tourismus.

Panama Auto
Außerhalb der Großstädte sehen nicht wenige Autos so aus

Flora und Fauna

Erst einmal sieht in Panama alles grüner und lebendiger aus, trotz der brütenden Hitze. Und dann sage ich einfach mal: Palmen! Palmen sind toll und wenn ein paar Kokosnüsse dran hängen, was will man mehr?
Es gibt auch definitiv mehr Obstbäume. Nicht unbedingt in der Stadt, aber außerhalb sieht man viel Obst, welches bei uns sonst in der exotischen Abteilung zu finden ist.
Auch auf den Märkten kann man sich die heimischen Obstsorten genauer anschauen und staunt nicht schlecht, wenn eine riesige Bananenstaude nur 3$ kosten soll oder die Ananas eine andere Farbe als bei uns hat.

Obst- und Gemüsestand
Obst und Gemüse auf dem Markt

Exotische Tiere sind fast genauso toll wie exotisches Obst. Wir haben mit Geckos und Kolibris Bekanntschaft gemacht. Erstere zeigen sich sobald es dunkel wird überall an Hauswänden. Die krabbeln hin und her und schnappen sich Insekten. Die schüchternen Kolibris sind dagegen etwas seltener und ich habe tatsächlich nur drei gesehen. Beim letzten hatte ich Kamera und iPhone bereit und mir gelang eine relativ gute Zeitlupenaufnahme.

Gecko
Ein Gecko auf Beutezug
Folkloristische Tänze
Zum Abschluss: Folkloristische Tänze als Abendprogramm im Resort

Auf Flickr gibt es alle Bilder von der Reise.